Schienenanwärmgeräte   letzte Aktualisierung: 24.02.2008

Eine Schienenschweißungen erfolgt meist erst nach dem die Schiene einer Längsdehnung unterworfen worden ist. 

Man erwärmt einen bzw. die beiden Schienenstränge. Mit dieser Vorwärmung wird künstlich die Schienendehnung erzwungen, die beim Anstieg der Schienentemperatur von der Umgebungstemperatur zur Neutralisationstemperatur naturgemäß erfolgen würde.

Das Vorwärmen der Schienen vermindert ebenfalls die während dem Schweißen und dem darauffolgenden Abkühlen  der Schweißnaht hervorgerufenen Spannungen. 

Die Geräte werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Bei den oben abgebildeten Geräten handelt es sich um den Typ SH 12.

Pro Schirm sind zwei Spezial-Flüssigphasenbrenner zur gleichzeitigen beidseitigen Erwärmung der Schiene vorhanden. Dieses Gerät besteht aus zwei Anwärmfahrgestellen mit je 6 Brennern. Die Gestelle sind mit Spurhaltern verbunden und auf dem Flaschentragegestell abgestützt.

Die Flaschen werden mit dem Kopf nach unten entleert, so ist die Flüssigphasenspeisung sichergestellt. 

Siehe auch Schienenklopfeinrichtung


Schienenwärmgerät Typ SH 4 zur Herstellung des Sollwärmewertes bei der Schienenverbindungsschweißung mit 4 Propangasbrennern. Lehrte 24.02.2008

 

Hersteller vermutlich CEMAFER

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